Das kultur-Team

Annette Hartmann von eßkultur Köln

Annette Hartmann

Annette Hartmann wollte sich schon immer esskulturell spannenden Veranstaltungen und Themen widmen, musste aber auch einige Stationen in der beruflichen Laufbahn hinter sich bringen, ehe sie zu ihrer eigentlichen Leidenschaft fand.

Annette Hartmann beeindruckte die Dynamik des schwesterlichen Unternehmens. Da sie sich ebenfalls in starkem Maße zum Kulturthema Essen und Trinken hingezogen fühlte, stieg sie 2002 in das Unternehmen mit ein. "Ein Jungentraum wurde wahr, hatten wir beiden doch im elterlichen Garten immer wieder davon gesprochen, mal zusammen selbstständig zu sein."

Literatur zum Essen fand in Köln schnell Anhänger und ist dort fest etabliert. Dank vieler touristischer Kontakte konnten regionale bedeutende Ausstellungen verkostet und über Jahre in der Form schmackhaft begleitet werden. Als eine andere starke Ausrichtung erweis sich die beratende Tätigkeit. Sie arbeitete unterschiedlichste Speisethemen landschaftsbezogen auf. Tischgespräche mit gastronomischen Betrieben gaben alten, typischen Gerichten einen modernen Auftritt, so dass diese wieder ihren Platz auf den Speisekarten fanden. Damit kann der Gast dort Landschaft wiederfinden und sie letzten Endes schmecken. Ihr jüngstes Projekt ist das Buch "Eifeler Herd ist Goldes wert", in dem sie mit dem bekannten Krimiautor Ralf Kramp ein amüsantes und prägnantes Bild sich stark im Wandel befindender Esstraditionen zeichnet. Ihre Vision ist, Menschen für unterschiedlichste feine und zarte Geschmacksausrichtungen zu sensibilisieren und alte, handwerkliche Traditionen und Herstellungsformen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

 

Birgitt Claus,Gründerin von eßkultur Berlin

Birgitt Claus

Gerade Wege? Eine vorhersehbare Berufslaufbahn? Nicht so bei Birgitt Claus, dem kreativen Geist hinter den literarisch-kulinarischen eßkultur-Veranstaltungen.

Claus, geboren 1964 in Düsseldorf, absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Krankenschwester in Regensburg und arbeitete einige Jahre im Berliner Humboldt-Krankenhaus. Parallel dazu studierte sie an der Technischen Universität Politik und Arbeitslehre, mit dem Ziel, Lehrerin zu werden. Aber in ihrer Staatsexamensarbeit - Thema: "Japanische Esskultur am Beispiel der Sushi-Zubereitung" - zeigte sich, wo ihre eigentliche Leidenschaft liegt: beim Essen, seinen kulturellen Hintergründen und den Geschichten rund ums Essen.
Im Juli 1998 machte sie aus ihrer Leidenschaft einen Beruf und gründete das Unternehmen kultur.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Sie erhielt den Existenzgründerinnenpreis 1998 für Berlin (1. Platz),
den Existenzgründerpreis der ZDF-Sendung WISO (Oktober 1998) und im März 1999 den Neuköllner Gründerpreis. Seit September 2001 betreibt Birgitt Claus auch die Gastronomie der Museen Dahlem und organisiert, teilweise in Zusammenarbeit mit den Museen, Veranstaltungen rund um das Kulturthema Essen.

Für die Zukunft hat sie einen großen Traum: ein eigenes Museum, das dem Thema "Esskultur" gewidmet ist.