
Gerade Wege? Eine vorhersehbare Berufslaufbahn? Nicht so bei Birgitt Claus, dem kreativen Geist hinter den literarisch-kulinarischen eßkultur-Veranstaltungen.
Claus, geboren 1964 in Düsseldorf, absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Krankenschwester in Regensburg und arbeitete einige Jahre im Berliner Humboldt-Krankenhaus. Parallel dazu studierte sie an der Technischen Universität Politik und Arbeitslehre, mit dem Ziel, Lehrerin zu werden. Aber in ihrer Staatsexamensarbeit - Thema: "Japanische Esskultur am Beispiel der Sushi-Zubereitung" - zeigte sich, wo ihre eigentliche Leidenschaft liegt: beim Essen, seinen kulturellen Hintergründen und den Geschichten rund ums Essen. Im Juli 1998 machte sie aus ihrer Leidenschaft einen Beruf und gründete das Unternehmen eßkultur.
Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Sie erhielt den Existenzgründerinnenpreis 1998 für Berlin (1. Platz), den Existenzgründerpreis der ZDF-Sendung WISO (Oktober 1998) und im März 1999 den Neuköllner Gründerpreis. Seit September 2001 betreibt Birgitt Claus auch die Gastronomie der Museen Dahlem und organisiert, teilweise in Zusammenarbeit mit den Museen, Veranstaltungen rund um das Kulturthema Essen.
Für die Zukunft hat sie einen großen Traum: ein eigenes Museum, das dem Thema "Esskultur" gewidmet ist.
|