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wer isst was wann wo mit wem warum?

Literatur zum Essen - Nichts für Konfirmanden, ganz gleich wie alt sie sind! Kästners wildes Berlin der 20er

Freitag, 31. Januar 2020, 19 Uhr

Nichts für Konfirmanden, ganz gleich wie alt sie sind! Kästners wildes Berlin der 20er Er nahm einen Schluck Kaffee und fuhr zusammen. Das Zeug schmeckte nach Zucker. Seitdem er, zehn Jahre war das her, in der Mensa am Oranienburger Tor dreimal wöchentlich Nudeln mit Sacharin gegessen hatte, verabscheute er Süßes. Er zündete sich eilig eine Zigarette an und rief den Kellner. "Womit kann ich dienen?" fragte der. "Antworten sie mir auf eine Frage. "Bitteschön." 

"Soll ich hingehen oder nicht?" Wir begleiten Erich Kästner ins aufregende Berlin der 20er Jahre: Paul Sonderegger liest aus „Fabian“, wir servieren Berlinerisches.

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Märchenfrühstück im Beduinenzelt

Sonntag, 12. und 26. Januar 2020, 11 Uhr

Michael Leese liest Märchen vor und berichtet von der traditionellen Lebensweise in einem Beduinenzelt. Märchenlesung für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren.

Der Hodscha kauft beim Fleischer eine dünne Scheibe Leber. Auf dem Heimweg begegnet er einem Freund, der ihm sagt, wie man Leber zubereitet. "Ich vergesse es bestimmt", sagt der Hodscha, "schreibe es mir doch bitte auf ein Papier." Und der Freund schreibt es ihm auf. Wie der Hodscha dann weitergeht, das Blatt mit dem Rezept in der einen Hand und die Leber in der anderen, stößt plötzlich ein Milan herab und schnappt ihm die Leber weg. Der Hodscha rennt ihm hinterher, doch als er merkt, dass er den Vogel wohl nicht mehr erwischen wird, streckt er die Hand mit dem Rezept nach ihm aus und ruft: "Es wird dir nichts nützen, ich habe das Rezept!"

Ausgebucht

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Märchenfrühstück im Beduinenzelt

Sonntag, 09. und 23. Februar 2020, 11 Uhr

Michael Leese liest Märchen vor und berichtet von der traditionellen Lebensweise in einem Beduinenzelt. Märchenlesung für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren.

An einem heißen Sommertag war der Hodscha mit seinem Esel unterwegs. Mittags legte er sich zur Rast in den Schatten eines Walnussbaumes. Ganz in der Nähe sah er ein Feld voller reifer Wassermelonen. Nasreddin Hodscha dachte eine Weile nach, dann sagte er: "Wie eigenartig ist doch Gott, der die großen Wassermelonen so geschaffen hat, dass sie an einem kleinen Stengel wachsen, während die kleinen Walnüsse an einem riesiggroßen Baum wachsen." Genau in diesem Moment fiel eine Walnuss vom Baum und traf den Hodscha am Kopf. Nasreddin Hodscha rieb seinen schmerzenden Schädel und sagte sinnend: "Gott weiß es doch am besten, warum die Wassermelonen nicht auf Bäumen wachsen."

Ausgebucht

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Literatur zum Essen - Das hätte selbst George Sand gegessen

Freitag, 14. Februar 2020, 19 Uhr "In Mallorca bereitet man sicher mehr als zweitausend Gerichte mit Schweinernem, und es gibt mindestens zweihundert Arten von Wurst, die derart reichlich mit Knoblauch, Pfeffer, Paprika und allen möglichen anderen beizenden Spezereien gewürzt sind, dass man bei jedem Bissen sein Leben riskiert."

 

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